WICHTIG VOR DEM FORTFAHREN
Der zu ersetzende Turbolader ist aus einem bestimmten Grund ausgefallen. Vor dem Einbau des neuen Turboladers ist es unerlässlich, die Ursache für den Ausfall des alten Turboladers zu identifizieren und zu beheben. Wird die Ursache nicht behoben, kann dies die ordnungsgemäße Funktion des neuen Turboladers beeinträchtigen und zu vorzeitigem Ausfall führen.
In den meisten Fällen tritt ein Ausfall nicht spontan auf, sondern ist die Folge von Problemen wie unzureichender oder verunreinigter Schmierung, Verstopfungen in den Kanälen, Fremdkörpern oder Anomalien im Motorsystem.
Die folgenden Anweisungen dienen der korrekten Installation und der langfristigen Zuverlässigkeit des Turboladers.
Qualitätskontrolle
Der neu erworbene Turbolader wurde:
- auf einem VSR-Prüfstand auf Vibrationen und Dichtheit geprüft;
- auf einem Strömungsprüfstand auf variable Geometrie und Aktuator geprüft.
Garantie
Für die gekaufte Turbine gilt eine Garantie gemäß den Allgemeinen Verkaufsbedingungen.
Die Garantie erlischt sofort bei:
- Manipulation des Turboladers;
- Entfernung von Dichtungen;
- Sportliche Nutzung;
- Schäden durch äußere Einflüsse;
- Nichtbeachtung der nachfolgenden technischen Anweisungen.
INSTALLATIONSANLEITUNG
Es ist zwingend erforderlich, Folgendes zu ersetzen:
- Motoröl;
- Ölfilter;
- Luftfilter;
- Ölzulaufschlauch (insbesondere flexible Schläuche);
- Filter an den Ölzulaufschlauchanschlüssen;
- Dampfabscheider.
Bitte prüfen Sie sorgfältig:
- Ölzulaufschlauch (falls starr): Muss frei von Verstopfungen, Knicken oder Kohlenstoffablagerungen sein;
- Ölablaufschlauch: Darf keine Knicke oder Verstopfungen aufweisen, die den ordnungsgemäßen Durchfluss behindern;
- Krümmer, Rohre, Schläuche und Luftfilterkasten: Müssen vollständig von Rückständen des vorherigen Turboladers gereinigt sein;
- Ladeluftkühler: Muss ausgebaut und gründlich gereinigt werden;
- Abgasanlage und Abgasreinigungssysteme: Schalldämpfer, AGR-Ventil, Katalysator, Partikelfilter und alle anderen Bauteile müssen frei von Ablagerungen und Kohlenstoffrückständen sein.
ERSTE INBETRIEBNAHME
- Drehen Sie den Motor mit dem Anlasser, ohne ihn zu starten, bis der Ölkreislauf unter Druck steht;
- Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn die ersten Minuten im Leerlauf laufen;
- Beschleunigen Sie allmählich und kontrolliert;
- Prüfen Sie den Öldruck mit einem Manometer gemäß den Herstellervorgaben.
Ungewöhnliche Geräusche oder Zischlaute deuten auf eine mögliche Fehlfunktion hin. Schalten Sie in diesem Fall den Motor sofort ab und führen Sie die Prüfungen durch.





